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Albanien
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Reisetipps Länder A - D
Antikefan > Reisetipps > Reisetipps A-D
 
Albanien  
Amantia
Illyrische Stadtgründung mit Überresten der Stadtmauer, der Akropolis sowie eines antiken Stadion mit 184 m Länge und etwas mehr als 12 m Breite. An der Hangseite sind die steinernen Sitzreihen noch erhalten. Vom Tempel der Aphrodite sind jedoch nur die Fundamente erhalten. Weitere wichtige Baureste stammen von einem kleineren Tempel und einer frühchristlichen Kirche.
Appolonia (nahe Fier)
Antike Ruinenstätte in Mittelalbanien nahe der Stadt Fier mit Odeon, einer eindrucksvollen Tempelruine und einigen antiken Straßenzügen.
Arapaj
Die dreischiffige Basilika liegt etwa 5 km südöstlich von Durrës. Mit einem Ausmaß von 60x28 m gehört die Anlage zu den größten frühchristlichen Kirchen in Albanien. Besonders sehenswert ist ein in einem südlichen Nebenraum freigelegtes Bodenmosaik.
Berat
Byzantinische Kirche
Bradashesh
Mutatio Ad Quintum, Straßenstation der antiken Via Egnatia bei Bradashesh, sieben Kilometer westlich Elbasan und unmittelbar nördlich der heutigen Straße nach Durres. Etwas versteckt am Bergfuß liegen die Reste einer kleinen aber technisch ausgereiften Badeanlage mit Sammelbecken für Quellwasser aus der Mitte des 2. Jahrhunderts n.Chr.
Butrint
Zu den sehenswertesten Bauwerke zählt das Löwentor , das Theater, der Dionysos-Altar, der Asklepios-Tempel, ein Nymphäum, eine römische Badeanlage, ein Gymnasion, das Baptisterium mit sehr gut erhaltenen Mosaiken sowie die frühchristliche Basilika. Auf einem Hügel über der Stadt errichteten die Venezianer im Mittelalter ein Kastell, in dem sich heute das Museum befindet.

 

Byllis (nahe Ballsh)
Die illyrische Stadtgründung (spätere römische Kolonie) erstreckt sich über eine längliche Bergkuppe mit grandiosen Ausblicken auf den Geröllfluss des Vjose-Tals und die dahinter liegenden Berge. Sehenswert sind die Reste der großen Basilika mit einem Mosaikfußboden, die Agora, das gut erhaltene Theater aus dem 3.Jhr.v.Chr. sowie Reste von Stadtmauer und -toren.
Durrës
Eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Amphitheater. Unter den Zuschauerrängen wurde eine Kapelle mit Mosaiken entdeckt. Andere Überreste aus römischer Zeit (Säulen, Hausmauern und Türme) sind nicht zugänglich. Die zahlreichen Fundstücke der Gegend werden im örtlichen Archäologischen Museum ausgestellt.
Hadji Bektari
Römische Brücke von Hadji Bektari (10 km nordöstlich von Elbasan). Über sie führte die Via Egnatia.
Pogradec (nahe Dorf Selca e Poshtme)
Fünf illyrische Königsgräber aus dem 4. - 3.Jhr.v.Chr.
Spathar
Gepflastertes Straßenstück der antiken Via Egnatia bei Spathar.
Topcias
Römische Brücke über den Shkumbi (nahe Shenjan)
Afghanistan
Ai Khanoum


Afghanistan  
Ai Khanoum
  Die griechisch-baktrische Stadt im Norden Afghanistans ist eine Gründung von Alexander dem Großen mit spärlichen antiken Überresten.
Algerien
Cherchel
Constantine
Djemila
Guelma
Hippo Regius
Lambaesis
Madaura
Mila
Tebessa
Tiddis
Timgad
Tipasa


Algerien  
Cherchel
Außerhalb Cherchels liegen die Überreste des antiken Caesarea. Dazu gehören ein sehr gut erhaltener antiker Tempel (umgebaut als Kirche) sowie Überreste der römischen Thermen und eines Aquädukt, eines Theater sowie eines Amphitheater.
[134] Reste des römischen Aquädukt
Constantine
Römische Brücke "Pont de Treviri" über den Oued Rhumel.
Djemila
Erhalten geblieben sind das Forum, Tempel, christliche Basiliken, Triumphbögen und Häuser. Die Stadt ist ein interessantes Beispiel für eine römische Stadtplanung im bergigen Gelände. Diese Stätte zählt ebenfalls zum Weltkulturerbe.
[128] Lage der Stadt im bergigen Gelände
[129] Sichtliche Sicht auf den Caracalla-Bogen
Guelma
Sehr gut erhaltenes römisches Theater.
Hippo Regius (Annaba)
Ausgedehnte antike Stätte bei Annaba mit Resten eines Theaters, eines Aquäduktes, eines Marktes, der Thermen sowie von Mosaikböden. Ein Kilometer südlich, bei Hippone, befindet sich die römische Brücke "Pont d'Oued Budjema" über den Oued Budjema.
Lambaesis
Reste des antiken römischen Legionslager (Bild: principia) und des Amphitheater.
Madaura
Überreste eines kleinen antiken Theater.
Mila
Reste der antiken Stadtmauer haben sich hier erhalten.
Tebessa
Die Stadt besitzt noch eine sehr hohe und dicke Stadtmauer aus der byzantinischen Zeit sowie Überreste einer Triumphbogen, eines römischen Tempel sowie einer Basilika.
Pont de Tebessa
Römische Brücke etwa 2,5 km nordöstlich der Stadt Tebessa.
Tiddis
Ruinen des antiken ca. 40 Hektar großen Castellum Tidditanorum, einer römischen Befestigungssiedlung ca. 30km von Constantin entfernt. Verschiedene Tempel, riesige Zisternen zum Auffangen des Regenwasser, sowie in Fels geschlagene Häuser und Bäder, Strassen sowie ein Bogen wurden bisher freigelegt.
Timgad

[127]
Die ausgedehnte antike Stätte gehört seit 1982 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Besonders sehenswert sind hier ein der sehr gut erhalten gebliebene Trajansbogen sowie ein römisches Theater.
[127] Trajansbogen
Tipasa
Diese Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde auf drei Hügeln über dem Meer erbaut und enthält zahlreiche römische Überreste, wie zum Beispiel ein sehr gut erhaltenes Grabmal.
 
Belgien
Arlon
Chameleux
Florenville
Montignies-St Christophe
Nadrin
Tongeren


Belgien  
Arlon (vicus Orolaunum)
Hier können die Überreste der Thermen, einer Basilika und der Stadtbefestigung sowie eine Jupiter Gigantensäule besichtigt werden. 
Chameleux
Überreste einer römischen Straßenstation ca. 4 km südlich von Florenville. 
Florenville
Die Straße von Trier (Colonia Augusta Treverorum) nach Reims (Durocortorum Remorum) passierte auch die Talsohle von Chameleux. Hier wurde eine kleinere Raststation angelegt, von der in Chameleux (außerhalb von Florenville) noch einige Streifenhäuser und Reste der Straße zu sehen sind. Die Trasse der antiken Straße soll im Wald von Florenville erhalten sein. 
Montignies-St Christophe
Römische Brücke "Pont de Montignies-St Christophe" über den Hantes (1 km nordwestlich der Stadt).
Nadrin
In diesem Ort wurde gegen Ende des 1.Jrh. oder mit Beginn des 2.Jrh.n.Chr. eine villa rustica erbaut, deren Überreste hier zu sehen sind. 
Tongeren (Aduatuca Tungrorum)
Reste der Stadtmauer und das sehenswerte Gallo-Römische Museum sowie die Statue des Ambiorix.

Webseite des Gallo-Römische Museum
 
Bosnien-Herzegovina
Čitluk
  Derventa
Gračine
Gradac
Ilidža (Sarajevo)
  Konjic
  Kreševo


Bosnien-Herzegovina  
Čitluk (bei Dočići)
In Nähe von Čitluk bei Dočići kann man die Reste einer villa rustica besichtigen.
Derventa
  Römische Brücke bei Derventa im Norden des Landes, gelegen im Tal der Ukrina, einem rechten Nebenfluss der Save.
Gračine
In Gračine (einem Ortsteil von Humac) befindlichen sich die Überreste eines römischen Auxiliarlagers (des römischen Bigeste).
Gradac
In Gradac wurden zwei römische Befestigungen und eine Basilika aus der Spätantike (4. Jahrhundert n.Chr.) gefunden.
Ilidža (Sarajevo)
Überreste des antiken Aquae Sulphurae in Ilidža, einem Vorort von Sarajevo im Südwesten der Stadt. Hier hat sich auch eine römische Brücke über den Fluss Bosna erhalten.
Konjic
    Konjic liegt rund 40 km südwestlich von Sarajevo an der Neretva. Aus der römischen sind in der Altstadt nur die Fundamente einer Brücke erhalten geblieben.
Kreševo
  In der Nähe des Dorfes Vranci haben sich die Überreste einer römische Strasse, die dieses Gebiet mit dem von Kiseljak verband, auf 200 m Länge erhalten. Bei Kreševo selbst gibt es eine antike Radspur und in Kreševo haben sich die Reste einer römischen Brücke sowie Bruchstücke römischer Architekturelemente mit dem herausragenden Eckstein eines spätantiken und profilierten Kranzes (vor dem Rathaus in Kreševo) erhalten.
 
Bulgarien
Antonovo
Ardino
Batak
Blagoevgrad
Bulgarene
Chisarja
Dewnja
Gigen
  Iwajlowgrad
Kazanlak
Kriwina
Kyustendil
Melnik
Nessebar
Nikjup
Perperikon
Plewen
Plowdiw
Rasgrad
Satovcha
  Schipka/Scheinovo
Silistra
Sofia
Sosopol
Stara Sagora
Svestari
Tatul
Trjawna
Warna
Weliko Tarnowo
  Zmeitsa


Bulgarien  
In Bulgarien finden sich die reichen Überreste der Thraker, aus der Zeit der Römer sowie aus der byzantinischen Epoche des Landes.
Antonovo (Oblast Targowischte)
Überreste einer römischen Brücke.
Ardino (Oblast Kardschali)
Sehr gut erhaltene römische Brücke (sogenannte Teufelsbrücke).
Batak (Oblast Pasardschik)
Antikes Pflaster und Brücke der römischen Strasse von Peshtera nach Batak.
Kemerov-Brücke
Blagoevgrad (Oblast Blagoewgrad)
Grundmauern des römischen Kastell Scaptopara 8 km südlich von Blagoevgrad.
Balgarene (Ortsteil von Lewski, Oblast Plewen)
Sehr gut erhaltene römische Brücke.
Chisarja (Diocletianopolis, Oblast Plowdiw)
Die antiken römischen Mauern noch sehr gut erhalten. An vielen Stellen erreichte die Festungsmauer eine Höhe von 11 m. Das südliche Stadttor ist sogar 13 m hoch. Heute konzentrieren sich die sichtbaren Überreste der Stadt im zentralen Stadtpark "Momina Salsa". Die Thermen von Diocletianopolis mit einer Fläche von ehemals 2000 m² sind eine der wenigen erhaltenen römischen Bäder auf der Balkanhalbinsel. Das Amphitheater und die dazugehörigen Einrichtungen sind in einem ausgezeichneten Zustand erhalten.
Dewnja (Marcianopolis, Oblast Warna)
Das Mosaikenmuseum in Dewnja ist in Bulgarien einmalig. Es zeigt gut erhaltene, farbige römische und frühbyzantinische Mosaiken. Das Museum ist auf den Fundamenten einer ausgegrabenen spätrömischen Stadtvilla mit Mosaiken aus dem späten 3. bis frühen 4.Jhr. errichtet.
Gigen (Colonia Ulpia Oescus, Oblast Plewen)
Ausgedehnte Ruinen der antiken Stadt im Nordwesten des Dorfes Gigen.
Iwajlowgrad (Oblast Chaskowo)
  Hier befinden sich die Überreste der römischen Villa "Armira", etwa 4 km von der Stadt Iwajlowgrad entfernt. Es handelt sich um eine römische Villa, deren Überreste auch heute noch vom einstigen Prunk künden. Die Anlage gilt als die am besten erhaltene in Bulgarien und ist vor allem wegen ihrer Mosaikfußböden bekannt.
Kazanlak (Oblast Stara Sagora)
Das Thrakergrab von Kazanlak ist Teil einer großen thrakischen Nekropole. Das Grabmal besteht aus einem Vorraum, einem Gang und der von einer Kuppel überdachten Grabkammer. Die Malereien an den Wänden, der Decke des Ganges und der Kuppel sind von besonderer Schönheit.
Kriwina (Kastell Iatrus, Oblast Rasgrad)
Überreste (Bild: principia) eines römischen Kastell, das Teil des Donaulimes war.
Kyustendil (Oblast Kjustendil)
Überreste der römischen Thermenanlagen.
Melnik (Oblast Blagoewgrad)
Überreste einer römischen Brücke sowie eines byzantinischen Gebäude.
Nessebar (Oblast Burgas)
Überreste der alten hellenischen Mauer aus dem 5.- 3.Jhr.v.Chr., der römischen Stadt, byzantinischer Kirchen und Basiliken sowie der byzantinischen Stadtbefestigung.
Bildquelle: wikipedia
nahe Nikjup (Nicopolis ad Istrum, Oblast Weliko Tarnowo)
Ein Drittel der antike Stadtfläche wurde bereits ergraben. Einige Straßenzüge mit antikem Pflaster können erkundet werden. Von der Wasserversorgung der antiken Stadt haben sich einige antike Brunnen erhalten. 200 m westlich der Stadt sind Reste des Wasserspeichers erhalten, der von der zuführenden Wasserleitung (siehe Bild) gefüllt wurde.
Perperikon (Oblast Kardschali)
Überreste der befestigten Hauptstadt der thrakischen Herrscher in den Ostrhodopen mit Palast und Herrschergräbern sowie Tempelresten auf einem Felsengipfel 15 km von der Stadt Kardschali entfernt. Hier finden sich auch zahlreiche Hinterlassenschaften aus römischer und byzantinischer Zeit. Im Historischen Museum von Kardschali befinden sich viele Exponate aus der thrakischen Zeit.
Plewen (Storgosia, Oblast Plewen)
Die Ruinen des spätantiken römischen und byzantinischen Kastell von Storgosia befinden sich in Kaylaka, einem großen Park südlich von Plewen,
Plowdiw (Philippopolis, Oblast Plowdiw)
Sehenswert sind hier das sehr gut erhaltene römisches Theater sowie gut erhaltene Reste eines römischen Amphitheater oder Stadion. Viele Funde aus der Stadt befinden sich im Archäologischen Museum.
[133] Römisches Stadion
Rasgrad (Abrittus, Oblast Rasgrad)
Teile der Befestigungsmauern, sowie Straßen und Wasserleitungen blieben bis heute erhalten.
Satovcha (Oblast Blagoewgrad)
Überreste einer römische Brücke im Dorf sowie weiterer in der Nähe des Dorfes.
Schipka/Scheinovo (Oblast Stara Sagora)
Im sogenannten Thrakischen Tal der Könige befinden sich mehrere bedeutende Grabstätten, wie das Grab im Hügel Ostruscha, 2 km südlich von Schipka (5.Jhr.v.Chr., mit eindrucksvollen Reliefen und Malereien), das Grab mit den Säulen und der runden kuppelförmigen Kammer, die Grabstätte mit den Grifonen sowie die Grabstätte im Hügel "Helvezija" von der Nekropole Schuschmanez bei Schipka (4.Jhr.v.Chr.), aber auch die Grabstätte in dem Hügel "Goljama Arsenalka" bei dem Dorf Scheinovo (mit imposanter Fassade) und viele andere mehr.
Silistra (Durostorum, Oblast Silistra)
Von der antiken Stadt sind noch Festungsmauern zu sehen. In der Stadt befindet sich aber auch eine der wertvollsten Wandzeichnungen Europas aus dem vierten Jahrhundert. Heute sind viele der Funde aus dieser Region als Exponate im Stadtmuseum Silistra zu besichtigen.
Sofia (Serdica, Stadt Sofia)
Die byzantinische Kirche (St. George) aus dem 4.Jrh. wurde über den römischen Überresten einer Thermenanlage errichtet. Am zentralen Platz Sofias finden sich Fragmenten des Osttores des römischen Serdica, Steinplatten der alten Ausfallstraße nach Konstantinopel aus dem 2.Jrh. sowie Überreste der Mauern. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch des Archäologischen Museum, untergebracht in der ehemaligen Moschee Bujuk Dschamija, sowie des National-Historischen Museum mit einer umfangreichen Sammlung von thrakischen Schätzen. Die Überreste des Amphitheater von Serdica befinden sich heute im Erdgeschoß der Empfangshalle des Hotel "Arena di Serdica Residence Hotel"
Bildquelle: wikipedia
Sosopol (Apollonia Pontika, Oblast Burgas)
Einige spärliche Überreste der antiken Stadt und ihrer Befestigung.
Stara Sagora (Augusta Traiana, Oblast Stara Sagora)
Teile des Forums sind heute wieder freigelegt.
Svestari (nahe Isperich, Oblast Rasgrad)
Thrakergräber aus dem 3.Jrh.v.Chr., die zum Welterbe der UNESCO gehören.
 
Tatul (Oblast Kardschali)
Einen Kilometer vom Dorf entfernt befinden sich die Überreste eines thrakischen Felsengrab und eines Heiligtum, das später von den Römern erweitert wurde.
Trjawna (Oblast Gabrowo)
Gut erhaltene römische Brücke.
Warna (Odessos, Oblast Warna)
Ruinen einer großen Thermenanlage sowie sehenswertes Archäologisches Museum mit Funden aus der Frühgeschichte, der Zeit der Thraker sowie der Antike. Die Thermen vermitteln einen guten Eindruck von der Bedeutung der römischen Badekultur. Zwischen den Mauern (von denen einige 20 m hoch sind) kann man das Palaestrum und verschiedene Baderäume erkennen: Umkleideraum, Frigidarium, Tepidarium und Caldarium. In dem Gewölbe im Untergeschoss befinden sich die alten Latrinen.
Weliko Tarnowo (Oblast Weliko Tarnowo)
Historisches Museum mit der Statue des Äskulap aus Nicopolis ad Istrum (eine von weltweit nur fünf Äskulap-Statuen).
Zmeitsa
  Römische Brücke aus dem 1.Jrh.v.Chr. nahe der Stadt Dospat bei der Ortschaft Zmeitsa.
Deutschland (D)
Besuchte Stätten
   
  Schleswig-Holstein
Berlin
  Nordrhein-Westfalen
  Rheinland-Pfalz
  Saarland
  Hessen
  Baden-Württemberg
Bayern


Deutschland  
Archäologische Stätten in Schleswig-Holstein
Schleswig
Das Nydam-Schiff, ein hochseetaugliches germanisches Kriegsfahrzeug, das etwa 320 n.Chr. im Nydam-Moor (Südjütland) nach einer siegreichen Schlacht geopfert wurde, ist in der Nydam-Halle des Archäologischen Landesmuseums in Schloss Gottorf, in Schleswig ausgestellt. Des weiteren befinden sich dort auch germanische Waffenfunde aus dem Nydam-Moor.
Archäologische Stätten in Berlin
Sehenswerte Museen in Berlin
In der Hauptstadt gibt es sehr sehenswerte und international bekannte Museen, wie das Pergamonmuseum mit der Griechisch-Römischen und Vorderasiatischen Abteilung (mit dem Pergamonaltar, dem Markttor von Milet sowie dem Ishtar-Tor und der Prozessionsstrasse von Babylon), das Ägyptische Museum (mit der Büste der Nofretete), das Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie der Antikensammlung im Alten Museum mit dem Hildesheimer Silberfund.
Foto: wikipedia
Foto: Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Fotograf: Johannes Laurentius, Oktober 2008
Germanisches Gehöft in Berlin (Hermsdorf)
Im Heimatmuseum Reinickendorf befindet sich ein rekonstruiertes germanisches Wohn-Stallhaus des 1. und 2.Jhr.n.Chr. sowie ein Speicher und ein Spinn- und Webhaus.
Nordrhein-Westfalen (D)
Aachen
Bad Honnef
Bad -Münstereifel
Blankenheim
Eifel -Wasserleitung
Buschhoven
Dalbenden
Euskirchen
Hürth -Hermülheim
Köln
Mechernich -Breitenbenden
Mechernich -Eiserfey
Mechernich -Kallmuth 
Mechernich -Vussem
Nettersheim
Eschweiler
Rüthen -Kneblinghausen
Zülpich


Archäologische Stätten in Nordrhein-Westfalen
Aachen (Kornelimünster)
     
Gallo-römische Ausgrabungsstätte Varnenum bei Kornelimünster mit Resten einer römischen Tempelanlage. Sie liegt etwa 300 Meter östlich der Stephanskirche auf einer Hochfläche, welche „Schildchen“ genannt wird.
Bad Honnef
Römisches Museum mit archäologischen Funde aus dem Hilfstruppenkastell Rigomagus, der Zivilsiedlung, einem Gräberfeld aus dem 1. bis 4.Jhr.n.Chr. sowie Funden von Terra sigillata aus der Manufaktur Sinzig aus dem 2.Jrh.n.Chr.
Bad Münstereifel
Römische Kalkbrennerei Iversheim
Überreste einer römische Kalkbrennerei ca. 500 m nördlich des Bahnhof. In einer Werkhalle von 30 m Länge waren nebeneinander insgesamt sechs Kalkbrennöfen mit einem Durchmesser von jeweils etwa 3 m untergebracht. Die Kalkbrennerei Iversheim gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten für die Wirtschaftsgeschichte der Römerzeit nördlich der Alpen.
Römischer Tempelbezirk Nöthen-Pesch
Die hier konservierten Mauerreste eines römischen Tempelbezirk stammen aus der Zeit um 330. Man kann hier unter anderem die Reste des gallo-römischen Umgangstempels, eines Festplatzes sowie die Reste einer Basilika erkennen. Der römische Tempelbezirk liegt an der Landstraße zwischen Bad Münstereifel-Nöthen und Pesch, unweit von einem Wanderparkplatz.
Blankenheim
Römischer Aquädukt Tiergartenwasserleitung
Nördlich der Burg finden sich fünf trichterförmige Vertiefungen am Tiergartenberg. Der 150 m lange Tunnel in antiker Bauweise durchsticht dort den Berg. Führungen im Tunnel und in der Quellanlage sind möglich.
Römerstrasse bei Blankenheimerdorf (Ortsteil von Blankenheim)
Im Olbrückwald bei Blankenheimerdorf blieb ein Trassenabschnitt der Fernstraße Köln-Trier außergewöhnlich gut erhalten mit 6 m Straßenbreite und einem dreischichtiger Aufbau. Die Römerstraße hat sich unter Wald als ausgeprägter Damm hervorragend gut erhalten. Sie führt nordostwärts in Richtung Blankenheimerdorf und ist im Wald auch für den Laien erkennbar. Im südwestlich anschließenden Acker ist die Trasse als deutliche Kieselsteinspur zu sehen - allerdings nur im frisch gepflügten Feld. Sie verläuft in einem leichten Bogen durch die Feldflur und geht beim Parkplatz auf der alten K 70 in der B 51 auf.
Eifel-Wasserleitung nach Köln (Nordrhein-Westfalen)
Römerkanal-Wanderweg
An mehr als 70 Stellen auf der 115 km langen Wanderstrecke zwischen Nettersheim und Köln, die parallel der längsten römischen Wasserleitung nördlich der Alpen verläuft, kann der Wanderer Einblick nehmen in die Technik der Wasserversorgung einer antiken Großstadt. Den Wanderführer dazu kann man auf der Webseite der Eifelverein bestellen:
Webseite Eifelverein (suchen nach Römerkanal)
  Weitere Informationen finden sich auch auf: Wikipedia
Buschhoven
Reste des Kanal der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln im Wald bei Buschhoven.
Dalbenden

[130]
Kanal der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln.
Euskirchen-Kreuzweingarten

[130]
Eifel-Wasserleitung des antiken Köln, Aufschluss "Am Römerkanal"

 

Hürth-Hermülheim

[130]
Überreste eines Aquädukt der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln (am Sportplatz der Realschule)
Köln - Berrenrather Strasse

[130]
Das letzte Stück der Wasserleitung in Köln in der Berrenrather Strasse.
Köln - Grüngürtel

[130]
In Grüngürtel, südlich vom Decksteiner Weiher, befindet sich ein Schutzbau für ein Schlamm- und Klärbecken der antiken Wasserleitung.
Mechernich-Breitenbenden

[130]
Überreste des Kanal Eifel-Wasserleitung des antiken Köln an der Strasse nach Holzheim (in einem Feldweg).
Mechernich-Eiserfey

[130]
Kanal der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln.
Mechernich-Kallmuth

[131]
"Klausbrunnen", Ursprünglicher Beginn der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln vor dem Bau der Zuleitung aus dem "Grünen Pütz".
[131] Brunnenhaus der Wasserleitung
Mechernich-Vussem

[130]
Rekonstruierter Bogen der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln.
Nettersheim

[130]
"Grüner Pütz" - Höchster Quellpunkt und Beginn der Eifel-Wasserleitung des antiken Köln.
 
Im Ortsteil Roderath wurde eine villa rustica ausgegraben, das Hauptgebäude in Sockelhöhe teilrekonstruiert und die Nebengebäude durch Heckenpflanzungen nachvollziehbar gemacht.
Ebenfalls bei Nettersheim befindet sich auch das Matronenheiligtum "Görresburg". Die Görresburg (wenige 100 Meter vom Parkplatz entfernt auf einem Berg) ist ein gallo-römischer Tempelbezirk, der sich neben einer ehemaligen römischen Siedlung befindet und auf das 2. - 4.Jrh. datiert wurde.
Eschweiler
Die Propsteier Villa ist eine römische villa rustica am Südosthang des Propsteier Waldes auf Eschweiler Stadtgebiet.
Rüthen-Kneblinghausen (Nordrhein-Westfalen)
Das sogenannte Römerlager Kneblinghausen liegt rund 1 km südlich des Ortsteils Kneblinghausen der nordrhein-westfälischen Stadt Rüthen.
Zülpich (Nordrhein-Westfalen)
Römische Wasserleitung
Ein Segment einer römischen Wasserleitung zu finden am Frankengraben an der Einmündung Alemannenstraße.
Museum für Badekultur
Im Untergeschoss befinden sich die Überreste einer römische Thermenanlage.
Rheinland-Pfalz (D)
Bad Dürkheim
  Berg
Boos
Boppard
Brauneberg
Bremm
Bruttig
Erden
Gerolstein
  Jockgrim
Kastel-Staadt
Kenn
  Kretz
Neef
  Nehren
  Nickenich
Noviand
Limes
Holzhausen
Neuwied
  Ochtendung
  Pfalzel (Trier)
  Rheinzabern
Rülzheim
Schwarzerden
  Steinbach
  Veldenz
  Waldrach
  Wittlich
  Worms
  Wörth
Zell


Archäologische Stätten in Rheinland-Pfalz
Umfangreiche Webseite mit Hinweisen zu über 100 römischen Sehenswürdigkeiten in den Ferienregionen Mosel-Saar, Eifel, Hunsrück, Saarland und Luxemburger Mosel: Strasse der Römer
Bad Dürkheim
Heidenmauer
Römische Wasserleitung
Um zur Wasserleitung zu gelangen, sollte man am Hofgut Annaberg parken. Vom dortigen Trafohäuschen sind es 250 m nach Süden zu gehen.
Römischer Steinbruch
Am Südosthang des Peterskopf legten die Römer den Steinbruch Krimhildenstuhl an. Einige vorhandene Steinmetzzeichen sind schwer zu entdecken (Sonnenräder, Pferde).
Berg (Rheinland-Pfalz)
   

Römischer Straßendamm der sogenannten Via Rhenana gut sichtbar Höhe Kreuzung Junkersträßchen mit der Straße L 545.

Boos (Nahe)
Unter und neben der Kirche finden sich freigelegte Mauerreste des Hauptgebäudes einer villa rustica aus dem 2./3.Jhr. und Räume mit Tonnengewölbe im Anschluss an den Kryptoportikus. Hier kann man auch die Funktionsweise einer römischen Fußbodenheizung sehen.
Boppard
  Der archäologische Park zeigt 55 Meter römische Mauer mit Türmen im Originalzustand. Das stark befestigte römische Kastell wurde wohl nach dem Alemanneneinfall im Jahr 350 ca. 1 km östlich des römischen vicus errichtet. Die Umfassungsmauern ragen heute zum Teil noch in eine Höhe von bis zu 9 m auf.
Brauneberg
    Am Fuße des Weinbergs gegenüber von Brauneberg (andere Moselseite) kann man das östliche Kelterhaus (unter einem Schutzbau) einer ehemals 40 x 9 m großen Doppelkelter-Anlage aus dem 3.-5.Jhr. besichtigen.
Bremm
    Zwischen Bremm und Ediger-Eller ragt auf der linken Moselseite der steilste Weinberg Deutschlands empor, der Calmont. Auf dem Bergplateau konnten die Überreste eines inzwischen rekonstruierten gallorömischen Umgangstempels freigelegt werden.
Bruttig (Fankel)
    Hier befinden sich ein archäologischer Lehrpfad sowie eine Römerstraße keltischen Ursprungs.
Erden
  Gegenüber von Erden auf der anderen Moselseite befinden sich zwei Kelteranlagen unter Schutzdächern. Das aus Schiefersteinen errichtete Mauerwerk ist teilweise gut erhalten.
Gerolstein
Römisch-germanisches Altertumsmuseum "Villa Sarabodis" mit Funden aus einer Römervilla sowie einem fränkischen Gräberfeld. Im Freigelände finden sich die restaurierten Grundmauern der villa rustica. 
Jockgrim (Rheinland-Pfalz)

 

 

Hier sind bis ca. 800 m nördlich des Schmerbaches der Straßendamm einer römischen Strasse (Via Rhenana) sowie römische Tongruben als Geländemulden am Otterbach erkennbar.

Kastel-Staadt
    Der über 7 m hohe Wall des bedeutendsten keltisches Oppidum im Treverer-Gebiet kann hier besichtigt werden. Inzwischen wurden auch ein großes Heiligtums sowie ein Kulttheater gefunden..
Kenn (Mosel)
    Kenn beherbergt die Überreste einer römischen Luxusvilla aus dem 2.Jhr. Heute kann noch einer von drei in einer Reihe angelegten Kellerräume besichtigt werden, der sich in direkter Nähe des örtlichen Heimatmuseums befindet.
Kretz (Rheinland-Pfalz)
Das Römerbergwerk Meurin war das größte römische Tuffbergwerk nördlich der Alpen. Nur ein kleiner Teil davon ist erhalten geblieben.
Neef (Mosel, Rheinland-Pfalz)
    Auf der schmalen Landzunge, die hier in einem markanten Bogen von der Mosel umflossen wird, erhebt sich der Petersberg, der in spätrömischer Zeit befestigt war. Im Gelände sind in den Fels gehauene Kammern, ein niedriger Steinwall und künstliche Absätze sichtbar, die von der ursprünglichen Umwehrung herrühren.
Nehren (Mosel, Rheinland-Pfalz)
In Nehren startet der "Kulturweg Römergräber" hinauf in die Weinberge. Ein römischer Kelterstein bezeugt hier 2000-jährige Weintradition. Die Wanderung führt bis zum Römerberg und weiter zu den römischen Grabtempeln von Nehren mit den besterhaltenen Gewölbemalereien nördlich der Alpen.
Nickenich (Rheinland-Pfalz)
  Der Tumulus von Nickenich ist ein gallorömisches Kenotaph, das wohl zu einer villa rustica gehörte. Das Pellenz-Museum in einem Teil des ehemaligen Karthäuserhofs beherbergt Funde zur Vor- und Frühgeschichte und zur Römerzeit.
Noviand (Rheinland-Pfalz)
    Im Bereich der Reblage "Maringer Kirchberg" kann die Kelteranlage mit ihren drei Becken (Maische-, Press- und Mostbecken) unter einem Schutzbau besichtigt werden.
Obergermanisch-Raetischer Limes in Rheinland-Pfalz
Holzhausen an der Haide (Rheinland-Pfalz)
Konservierte Mauerzüge des Kohortenkastell
Neuwied (Ortsteil Niederbieber-Segendorf, Rheinland-Pfalz)
Sichtbar sind die konservierten Grundmauern des Kastellbades und des nördlichen Zugangstores zum ehemaligen römischen Kastell.
Ochtendung (Rheinland-Pfalz)
    Grabtumulus mit dem vollständig erhaltenen Steinkranzfundament aus Tuffstein.
Pfalzel (Trier, Rheinland-Pfalz)
    Auf einer Terrasse über der Mosel befand sich in Pfalzel eine palastartige Burganlage aus dem 4.Jhr. Große Teile des Mauerwerks haben sich im Bereich der heutigen Pfarrkirche und der umliegenden Gebäuden erhalten.
Rheinzabern (Tabernae, Rheinland-Pfalz)
    Im Terra Sigillata Museum wird die Geschichte von großen römischen Terra Sigillata Manufakturen des 2. und 3. Jahrhundert lebendig dargestellt. In einer Außenstelle des Museum am Kindergarten in der Faustinastrasse sind ein Ziegelrechteckofen sowie ein runder Terra Sigillata Ofen in einem relativ guten Zustand erhalten.
Rülzheim (Rheinland-Pfalz)

 

Der Verlauf einer römischen Strasse (Via Rhenana) ist als Damm sichtbar vom Zirkershof auf einer Länge von ca. 800 m in nordöstlicher Richtung.

Schwarzerden (Rheinland-Pfalz)
    In der Nähe von Schwarzerden befinden sich die Überreste eines römischen Mithras-Heiligtum. Das in den Fels gemeißelte Kultbild wurde durch einen aus Holz errichteten Tempelbau ergänzt. Ansätze der Holzkonstruktion sind in der Felswand noch heute sichtbar.
Steinbach am Donnersberg (Rheinland-Pfalz)
Nachbildung eines keltischen Dorfes
Veldenz (Rheinland-Pfalz)
  Im Ortskern von Veldenz wurde unter dem bis dahin nicht unterkellerten "Haus des Gastes" eine römische Badeanlage entdeckt. Diese sogenannte "Villa Romana" konnte einschließlich der Hypokaustanlage des Heißbades konserviert und zugänglich gemacht werden.
Waldrach (Rheinland-Pfalz)
Wiederaufgebautes Teilstück der Wasserleitung nach Trier.
Wittlich (Rheinland-Pfalz)
Römische Villa rustica unter der Brücke der BAB 1. Von der Gaststätte „Zur Alten Neumühle“ an der Straße nach Altrich ist die villa in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Worms (Rheinland-Pfalz)
Römische Stadtmauerreste (3./4.Jhr.) westlich des Doms
Wörth (Rheinland-Pfalz)
    Ab Wörth ist eine Wanderung durch den Bienwald möglich entlang der erhaltenen Römerstrasse (Via Rhenana), die gut als Wölbung im Gelände sichtbar ist. Zu sehen sind hier außerdem mehrere dutzend Keltengräber, ein Leugenstein (Meilenstein) sowie der keltische Ringwall bei Wörth.
Zell (Mosel, Rheinland-Pfalz)
Spätrömische Höhenbefestigung "Alte Burg" bei Zell. Noch heute ist der Verlauf einer über 100 m langen Mauer auf dem Bergsporn zu erkennen. Das Wein- und Heimatmuseum zeigt zahlreiche archäologische Funde der Kelten- und Römerzeit. Unweit von Zell und des Moselufers befindet sich auf dem Schieferfelsen "Beinter Kopf" eine keltische Höhenbefestigung, die in römischer Zeit als Bergheiligtum genutzt wurde. Die Anlage ist von Wällen und Gräben umgeben.
Saarland (Deutschland)
Gersheim
Saarlouis
Sudelfels
Tholey


Archäologische Stätten im Saarland
Umfangreiche Webseite mit Hinweisen zu über 100 römischen Sehenswürdigkeiten in den Ferienregionen Mosel-Saar, Eifel, Hunsrück, Saarland und Luxemburger Mosel: Strasse der Römer
Gersheim
  Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, unmittelbar auf der deutsch-französischen Grenze gelegen, beherbergt den rekonstruierten und begehbaren Grabhügel einer keltischen Fürstin, eine römische Großvilla mit ausgedehntem Hofareal umstanden von Nebengebäuden und einen vicus mit Resten von Streifenhäusern, Brunnen, Spuren der Handwerker und Händler sowie mit ausgedehnten Thermen.
Saarlouis
    Römisches Kupfer-Bergwerk St. Barbara
Quellheiligtum Sudelfels
    Reste eines kleinen römischen Tempelbezirk mit Pilgerherberge, wo die Quelle, an der Apollo und Sirona verehrt wurden, noch sprudelt.
Tholey
    Im Wareswald, an einem Kreuzungspunkt des römischen Fernstraßennetzes, befindet sich dei Ausgrabung einer ausgedehnten römischen Siedlung mit Wohnhäusern, Tempeln, Monumenten und Gräbern.
Hessen (Deutschland)
Darmstadt
Glauberg
Lützelbach
Limes
    Erlensee -Rückingen
    Friedberg
    Großkrotzenburg
    Idstein -Dasbach
    Zugmantel
Wiesbaden


Archäologische Stätten in Hessen
Darmstadt (Hessisches Landesmuseum)
Im Jahr 1849 wurde beim Bahnbau in Bad Vilbel ein gut erhaltenes Römer-Mosaik gefunden, das offensichtlich im 2. Jrh.n.Chr. Teil einer Badeanlage in einer prunkvollen römischen Villa war. Das Original befindet sich jetzt im Hessischen Landesmuseum.
 
Dieses Mosaik wurde 2006/2007 in einer sizilianischen Werkstatt vollständig rekonstruiert. Seit Mai 2007 ist das rekonstruierte Mosaik in einem neu geschaffenen Glaspavillon im Kurpark Bad Vilbel untergebracht.
Nach Einschätzung renommierter Fachleute handelt es sich hierbei um
eines der schönsten in Deutschland gefundenen Mosaikböden aus der Römerzeit.
Glauberg (Gemeinde Glauburg, Wetterau)
  Frühkeltische Fürstensitz auf dem Glauberg mit Archäologischem Park und Glaubergmuseum.

Webseite des Archäologischen Park
Lützelbach (Odenwaldlimes, Hessen)
    Die spärlichen Spuren des römischen Kastell liegen auf einem Plateau eines Höhenrücken etwa 1 km südöstlich von Lützel-Wiebelsbach, einem Ortsteil der Gemeinde Lützelbach im Odenwaldkreis.

Weitere Kastelle und Turmstellen des Odenwaldlimes

Obergermanisch-Raetischer Limes in Hessen
Erlensee, Ortsteil Rückingen (Hessen)
Vom Kastell ist nichts mehr zu sehen. Die Fundamentmauern des Bades sind jedoch fast alle konserviert worden und können besichtigt werden.
Friedberg (Hessen)
Einzig sichtbarer Rest ist das Bad im Kellergeschoss des Burggymnasiums, das durch große Glasscheiben auch von außen eingesehen werden kann. Hier befindet sich auch ein Museum mit Abteilung zur Vor- und Frühgeschichte und reichhaltiger provinzialrömischen Abteilung.
Großkrotzenburg (Hessen)
Von dem Kastell sind Teile der Umfassungsmauer zu sehen. Reste der Südmauer westlich der Kirche ragen im Anwesen Nebenstraße 22 vielleicht noch mehr als 1,5 m hoch aus dem Boden. Erhalten ist auch die Südwestecke mit dem unteren Bereich des Eckturms. Vom westlichen Turm des Südtores ragt ein 0,5 m hoher Mauerklotz aus der Steinumfriedung der Grünanlage vor der Kirche. Die beiden Seitentore und das rückwärtige Tor sind soweit wie möglich am Boden durch Basaltpflaster kenntlich gemacht.
Idstein-Dasbach (Hessen)
  Der Römerturm Idstein-Dasbach ist eine Rekonstruktion des römischen Wachtpostens Wp. 3/26 an historisch belegter Stelle und wurde 2002 fertiggestellt.
Zugmantel (Hessen)
Die gesamte Umwehrung des ehemaligen römischen Kohortenkastell ist als Wall bis auf ein Stück nördlich des Sportplatzes sichtbar. Gelegentlich tritt der Graben flach in Erscheinung. Auch die Stellen der vier Kastell-Tore sind zu sehen. Von dem kleineren Steinkastell ist in einem Grabungsschnitt an der Südostecke noch ein kurzes Stück der Umfassungsmauer sichtbar. Eindrucksvoll sind die Reste der beiden Rundschanzen erhalten. Von dem mutmaßlichen Tempel der Magna Mater im nahe gelegenen Vicus sind noch die Fundamente erkennbar. Ansonsten deuten nur noch Grabungsspuren auf die Bauten des Lagerdorfes. Unweit (1 km nordöstlich der Ortschaft Taunusstein-Orlen) sind noch ein rekonstruierter Wachturm mit einem ebenfalls rekonstruiertem Teilstück des Limes zu sehen.
Wiesbaden (Hessen)
Bei der sogenannten Heidenmauer (am Römertor) handelt es sich wahrscheinlich um die Überreste des Teilstück eines römischen Aquädukt errichtet um 300
Baden-Württemberg (D)
Baden-Baden
Benningen
Buchen
Eberdingen
Ellwangen
Friedrichstal
Friesenheim
Grenzach
Heidenheim
Heuneburg
Kornwestheim
Köngen
Mengen
  Niederschopfheim
  Limes
    Großerlach/Grab
Mögglingen
    Osterburken
    Rainau
    Schwäbisch Gmünd
    Walldürn
  Stuttgart
  Vörstetten
  Walheim
  Waldmössingen
Weinsberg
Wurmlingen


Archäologische Stätten in Baden-Württemberg
Baden-Baden
Seit 2003 sind die sanierten und durch einen neuen, attraktiven Museumsbereich ergänzten Baderuinen wieder zugänglich und können täglich besichtigt werden
Benningen am Neckar
Römermuseum mit einem Stück einer Römerstraße (Bad Cannstadt - Benningen), Kopie einer Jupitergigantensäule sowie Weihesteine
Buchen (Odenwaldlimes)
Auf einer Kreisstraße gelangt man gut 2 km nordöstlich von Hettingen in den Großen Wald, knapp 1 km weiter wird in der Nähe einer Abzweigung der Odenwaldlimes erreicht. Hier befindet sich ein Parkplatz mit Hinweistafeln und Schutzhütte. Gleich hinter der Schutzhütte befinden sich die 1 m hohen restaurierten Grundmauern von Wachturm 8/1. Vom Parkplatz 1,2 km entfernt in Richtung Walldürn (Norden) befindet sich bei einer Parkmöglichkeit das rekonstruierte Fundament von Wachturm 7/48 an der westlichen Straßenseite.
Eberdingen (Hochdorf)
Keltenmuseum Hochdorf mit Funden aus dem Fürstengrab und der keltischen Siedlung.
 
Webseite des Keltenmuseum
Ellwangen
Raetische Limesmauer
Alamannenmuseum
Das Alamannenmuseum präsentiert seit 2001 alles über die Alamannen und die Zeit vom 3. bis 8.Jhr. in Süddeutschland.

Webseite des Museum
Friedrichstal (Stadtteil von Stutensee)
Römerstraße im Hardtwald zwischen Linkenheim und Friedrichstal
Von Aquae (heute Baden-Baden) führten zwei Straßen nach Norden, eine über Ladenburg und eine über Sulzbach, Stettfeld weiter in nördliche Richtung. Reste einer Römerstraße sind hier im Hardtwald bei Friedrichstal als bis zu zwei Meter hoher Damm zu erkennen. Diese Straße wurde ca. von 69 bis 79 n. Chr. unter Kaiser Vespasian erbaut. Deutlich erkennt man den Damm im Wald und kann diesem weit folgen. Vom Schild an der Straße aus ist er derzeit wegen des Unterholzes kaum zu erkennen. Geht man wenige Meter in den Wald hinein, findet man den Damm leicht.
Friesenheim (Baden)
Reste einer römischen Straßenstation mit einem teilrekonstruierten Straßenabschnitt der römischen Strasse von Heidelberg nach Basel, der Rekonstruktion eines Tempelchen sowie Grundmauern einer kleinen Badeanlage.
Grenzach
Die Gebäude eines großen römischen Gutshofs aus dem 1.Jhr. wurden hier ergraben und mit einem Schutzbau versehen.
Heidenheim an der Brenz
Museum im Römerbad zwischen den überbauten Ruinen des Kastellbades und einem größeren römischen Gebäudekomplex aus der Mitte des 2.Jhr.
Heuneburg nahe Herbertingen (Ortsteil Hundersingen)
Freilichtmuseum mit nachgebildeten Gebäuden des ehemaligen keltischen Fürstensitzes sowie dem Heuneburg-Museum mit den zahlreichen Funden.
 
Webseite des Keltenmuseum Heuneburg
Kornwestheim (Baden-Württemberg)
Konserviertes Stück einer römischen Strasse bei Kornwestheim mit Meilenstein.
Köngen (Baden-Württemberg)
Römerpark mit Museum und rekonstruierten Eckturm des ehemaligen römischen Kastell.
Mengen (Ennetach, Baden-Württemberg)
Römermuseum mit Funden aus dem Kastell auf dem Ennetacher Berg, dem römischen vicus des 1.–3.Jhr. unter dem heutigen Ort, aus der Bronzezeit sowie der keltischen Viereckschanze.
Niederschopfheim (Baden-Württemberg)
Römische Mansio
Obergermanisch-Raetischer Limes in Baden-Württemberg
Großerlach/Grab (Baden-Württemberg)
Auf dem "Heidenbuckel" südlich von Grab wurde etwa 80 m nördlich der Turmstelle "Mehlhaus" (WP 9/83) ein vollständig wiederhergestellter und begehbarer Limesturm mit Palisade, Wall und Graben rekonstruiert.
  Mögglingen (Baden-Württemberg)
    Der Limeswanderweg nördlich von Mögglingen verläuft an einer der eindrucksvollsten Stellen am rätischen Limes, wo ein Schuttwall den Limesverlauf deutlich markiert. Er führt aber auch an keltischen Grabhügeln (mehr als 40), die heute noch zum Teil von imposanter Höhe sind. Sie sind die Überreste eines großen Gräberfeldes, das zwischen 750 und 450 v Chr. hier angelegt wurde.
Osterburken (Baden-Württemberg)
Limeswachturm
Nördlich der Straße Wemmershof–Marienhöhe unweit einer Kurve befinden sich die Steinturmfundamente von Limesturm WP 8/34.
Limeskastelle
Im Süden der Stadt Richtung Wemmershof in einem Park der Standort eines Kohortenkastells mit einem Anbau in Hanglage. Vom ursprünglichen Kastell aus der Mitte des 2. Jh. sind Reste der südöstlichen Wehrmauer konserviert. Die Umwallung des Annex-Kastells mit Toren und Türmen ist ebenfalls sichtbar. Informationspavillon mit Schautafeln. Die Kastelle fanden um 260 ein gewaltsames Ende. Der Limes verlief in gerader Linie östlich des alten Stadtkerns; in den Waldgebieten nördlich Osterburken sind einige Teilstücke sichtbar. Schutthügel und Gräben von einigen Türmen sind vorhanden.

[132]
Römermuseum
Das Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg wurde über den konservierten Grundmauern des Kastellbades erbaut.
[132]
Rainau (Ortsteil Buch, Baden-Württemberg)
Das Areal des Kastells wurde im Rahmen der Einrichtung des Naherholungsgebietes als archäologisches Reservat ausgewiesen und in einen archäologischen Freilichtmuseum eingebunden. Dabei wurde die Ausdehnung der Anlage durch Anschüttung von Wällen kenntlich gemacht und ein kleiner Teil der Außenmauer sichtbar gemacht. Gleiches gilt für die konservierten Grundrisse des Badegebäudes sowie zweier steinerner Vicusbauten.
Römische Limesanlagen und bauten, unter anderem eine Limesmauer mit Wachturm, ein Limesturm mit Palisade, das Limestor Dalkingen sowie das Kastellbad und das Kohortenkastell.

Link zum Limes-Freilichtmuseum
Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg)
Vom Kastell sind lediglich noch die konservierten Grundmauern des Kastellbad Schirenhof sichtbar.
Walldürn (Limeslehrpfad, Baden-Württemberg)
Auf dem geraden Limes-Stück zwischen Walldürn und Neusaß ist der Limes teilweise noch sichtbar. Hier ist ein Limeslehrpfad ausgeschildert, der fünf Turmstellen miteinander verbindet. Der Lehrpfad beginnt am Waldparkplatz beim Industriegebiet östlich des Ortszentrums (Beschilderung "Limes" folgen).

Link zum Limeslehrpfad

Stuttgart (Baden-Württemberg)
Wer vom Bärenschlössle aus rund achthundert Meter in Richtung Osten läuft, stößt auf ein 26 x 26 Meter messende Mauerquadrat im Rasen. Eine kleine Schautafel zeigt, wie das römische Haus hier ausgesehen haben könnte.
Vörstetten (Baden-Württemberg)
Hier entstehen ein Alamannenhof des 4./5.Jrh. und ein Alamannenmuseum zur Dokumentation der Ausgrabungen und Forschungen zu den frühen Alamannen im Breisgau im Vorfeld des spätantiken Limes am Rhein. Ab voraussichtlich Frühjahr 2009 wird das Museum auch für das Publikum zugänglich sein. 
Walheim (Baden-Württemberg)
Gut erhaltenes römisches Handelshaus (Römerhaus Walheim) als Teil eines Vicus, der zu einem Kastell des Odenwaldlimes gehörte.
Waldmössingen (Baden-Württemberg)
Teilrekonstruktion des Kastellturmes
Weinsberg (Baden-Württemberg)
Römische villa rustica mit Badeanlage
Wurmlingen (Baden-Württemberg)
Von der villa rustica am südlichen Ortsrand sind Grundmauern des Hauptgebäudes, eines Wirtschaftsgebäudes und des Bades zu sehen. Die Badreste liegen unter einem Schutzbau, sind aber von außen einsehbar.

Wurmlingen liegt an der Römerstrasse Neckar-Alb

Bayern (Deutschland)
Augsburg
Buchenberg
Faimingen
Günzburg
Harburg
Kraiburg am Inn
Krün/Klais
Manching
Marktoberdorf
Nördlingen
Limes
Gunzenhausen
Theilenhofen
Wilburgstetten
Dennenlohe
Pappenheim
  Passau
  Rennertshofen
  Schwangau
Seebruck am Chiemsee
  Via Claudia Augusta
Westheim


Archäologische Stätten in Bayern
Augsburg (Römisches Museum)
Schwerpunkt des Römisches Museum ist die römische Geschichte in Augsburg. Ausgestellt sind Ausrüstung, Waffen und Metallwerkzeuge.
Buchenberg
Römerstrasse
Von Kempten führte eine Römerstraße durch Buchenberg. Karrenspuren sind noch heute zu finden.
Römischer Burgus in Buchenberg/Ahegg
Faimingen
Auf dem Gelände des früheren Apollo-Grannus-Tempels wurde ein Freilichtmuseum mit einer Teilrekonstruktion des größten römischen Tempelbau nördlich der Alpen eröffnet. Die Stätte liegt an der Via Danubia.
Günzburg (Gontia, Bayern)
Ein archäologischer Schaupfad gibt an insgesamt sechs Punkten Auskunft über das militärische und zivile Leben und den römischen Totenkult in der Region. Außerdem befindet sich hier ein Heimatmuseum mit einer vorgeschichtlichen und provinzialrömischen Sammlung, darunter mit den schönsten Stücke aus bislang 1500 römischen Gräbern (Nachbau eines Ausschnitts aus dem Gräberfeld in Originalgröße) und der Bauinschrift des römischen Lagers Gontia.
Harburg (Bayern)
Im Nordosten des Ortsteil Großsorheim der Straße Im Zwiesel hinauf zum Kinderspielplatz folgen. In der Umgebung wurde eine römische villa rustica ausgegraben von der noch die konservierten Reste des Badegebäudes sichtbar sind.
Kraiburg am Inn (Bayern)
Rekonstruierte römische Villa
Krün (Klais, Bayern)
Römische Geleisestrecke
Manching (Kelten Römer Museum, Bayern)
Funde aus dem keltischen Oppidum Manching (Goldschatz), die Römerschiffe vom Kastell Oberstimm sowie weitere Funde aus dem genannten Römerkastell.
 
Webseite des Museum
Marktoberdorf (Bayern)
Fundamentreste eines durch einen Schutzbau gesicherten Bades einer römischen Villa.

Webseite des Förderverein

Nördlingen (Holheim, Bayern)
Die römische villa rustica befindet sich nahe der Landesgrenze zu Baden-Württemberg. Von der B 466 nach Neresheim nach ca. 1,5 km in Richtung Utzmemmingen abbiegen. Nach ca. 600 m rechts ist das Gelände des römischen Gutshofs zu finden.
Obergermanisch-Raetischer Limes in Bayern
Gunzenhausen (Bayern)
Limesverlauf mit konservierten Reste eines Wachturm sowie Mauerresten eines Kleinkastells. Im Ort befindet sich außerdem das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Schwerpunkt Römerzeit.
Theilenhofen (Bayern)
Rekonstruierte Grundmauern des Kastellbad
Wilburgstetten (Bayern)
Gut erhaltenes Limesteilstück als Schuttwall erkennbar im Wald an der Strasse nach Weiltingen. Kurz nach Eintritt in den Wald in eine Forststraße nach rechts (Südosten) abbiegen. Bis zum Kreuzungspunkt mehrerer Forststraßen kann man fahren. Die Schneise nach links (Osten) markiert den Limesverlauf mit einigen bayerischen Grenzsteinen, z. B. von 1779. Ihr kann man folgen oder auch auf der parallel verlaufenden Forststraße bis zu einer Höhe weiter gehen. Nach knapp 500 m von der Kreuzung aus links unten ein Holzkreuz. Daneben die Reste des steinernen Limeswachtturmes WP 13/8. Ab hier kann man den Limes recht deutlich als Steinrücken erkennen, bis er weiter nach Osten verflacht. Er läuft im spitzen Winkel auf die Straße zu, die dann für ca. 600 m seinen Verlauf aufnimmt.
Dennenlohe (Bayern)
Rekonstruiertes Mauerstück der Rätischen Limesmauer am Dennenloher See. Die Mauer ist hier in ihrer Originalhöhe von ca. 3 Metern nachgebaut.
Pappenheim (Osterdorf, Bayern)
Römischer Votivstein mit Inschrift in der südlichen Außenmauer der Kirche. Südöstlich parallel zur Ortsstraße ist der Verlauf einer einstigen römischen Strasse (vom Kastell Losodica/Munningen zur Donau) Richtung Göhren gut zu verfolgen.
Passau (Bayern)
Römermuseum Kastell Boiotro mit archäologischen Funden aus Ostbayern.
Rennertshofen (Ortsteil Stepperg, Bayern)
Der Verlauf der Römerstraße kann heute noch im Wald auf dem „Hartl“ zwischen Stepperg und Riedensheim klar verfolgt werden. Man erkennt das Gesteinsband, das zur Mitte hin leicht aufgewölbt ist. Beidseits der Straße verlaufen heute noch Gräben, aus denen das benötigte Material entnommen worden war.
Schwangau (Bayern)
Neben der Tegelbergbahn-Talstation befindet sich eine villa rustica mit freigelegten Grundmauern zweier Wirtschaftsgebäude sowie den konservierten Fundamente des Badegebäudes. Aus den Trümmern des eingestürzten Gebäudes bargen die Archäologen zahlreiche Bruchstücke von farbigem Wandverputz. Dank ihrer guten Erhaltung konnten sie erfolgreich restauriert werden. Die Fresken haben das Römerbad weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt gemacht (die restaurierten Originale befinden sich in der Prähistorischen Staatssammlung in München).
Seebruck am Chiemsee (Bedaium, Bayern)
Die in Seebruck und Umgebung gemachten antiken Funde sind heute im Römermuseum "Bedaium" ausgestellt. Im Freigelände unmittelbar vor dem Museum sind römische Spolien aus dem 2. sowie 3.Jhr. aufgestellt. Dahinter wurde ein Teilstück der Ummauerung des spätantiken Kastells freigelegt und nur 100 Meter weiter westlich sieht man Gebäudereste mit einer Hypokaustenheizung, die auf eine "Darre" schließen lassen, eine wohl gewerblich betriebene Räucheranlage für Fisch und Fleisch. Der am Museum beginnende ca. 27 km lange Archäologische Rundweg führt durch alle drei Gemeindeteile - Seebruck, Truchtlaching und Seeon - und durch 4.000 Jahre Geschichte (Keltisches Gehöft Stöffling, Keltenschanze Truchtlaching, Grabhügel und Gräberfelder bei Ischl, Römerstraße bei Seebruck und vieles mehr).
Via Claudia Augusta (Bayern)
Damm der Via Claudia Augusta in Königsbrunn in nördlicher Richtung auf das Gasthaus "Neuhaus" zu.

Webseite zum Verlauf der bedeutenden römischen Handelsstrasse

Westheim (Ortsteil Hüssingen, Bayern)
Grabhügel aus der Hallstattzeit sowie konservierte Grundmauern eines römischen Bauernhauses.